Feststellung von Ausbrüchen der Forellenseuche (VHS) in Nordrhein-Westfalen

17.01.2018

In Nordrhein-Westfalen wurden in den vergangenen Wochen vermehrt Krankheitsausbrüche der anzeigepflichtigen Forellenseuche (VHS) registriert. Die Forellenseuche (Virale Hämorrhagische Septikämie) ist eine Virusinfektion die insbesondere in Regenbogenforellenbeständen Massenverluste hervorruft.

Unter den Süßwasserfischen sind jedoch auch alle Salmoniden, Coregonen sowie Äsche und Hecht empfänglich für das Virus. Randstehen, Glotzaugen, Lethargie sowie Blutungen in Organ- und Fleischgewebe sind typische Symptome der tödlich verlaufenden Virusinfektion. Eine medikamentöse Behandlung der Erkrankung ist nicht möglich.
Der Verband der nordrhein-westfälischen Fischzüchter und Teichwirte rät seinen Mitgliedern beim Zukauf von Lebendfischen auf die Seuchenfreiheit der Fische zu achten und die allgemeinen Hygienevorschriften penibel einzuhalten. Dazu sollten Sie sich ein aktuelles Gesundheitszeugnis der Fische ausstellen lassen.
Sollten Sie einen Seuchenverdachtsfall in Ihrem Betrieb haben, wenden Sie sich bitte umgehend an den Fischgesundheitsdienst in Kirchhundem-Albaum oder den Verband der nordrhein-westfälischen Fischzüchter und Teichwirte.

Weitere Informationen unter:

Merkblatt Forellenseuche (VHS)

 
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